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Request body
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If you'd like instead to do a GET request then call:
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Example of JSON response
Below is an example JSON object that you would receive as the result of the request. You can retrieve also additional properties such as concepts, categories, source details, etc. by specifying additional parameters in the request as described on the documentation page.
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"body": "Kimi Antonelli holt sich beim Grand Prix von Montreal seinen vierten Saison-Sieg - und profitiert dabei vom Ausfall seines Teamkollegen.\n\nBis Runde 30 lieferten sich die beiden Mercedes-Stars Kimi Antonelli und George Russell einen erbarmungslosen Kampf um den Sieg. Das Duell entschied dann allerdings ein technischer Defekt: Der Bolide des Briten hatte einen Motorschaden, Russell schied aus. Damit war der Weg für den vierten Saisonsieg in Folge (!) von Antonelli geebnet. Der Italiener führt in der WM-Wertung nun 43 Punkte vor seinem Teamkollegen.\n\nLewis Hamilton profitierte vom Ausfall seines ehemaligen Teamkollegen und wurde nach einem starken Überholmanöver in Runde 62 gegen Max Verstappen starker Zweiter. Der Niederländer landete schlussendlich überraschend dahinter auf dem dritten Platz. Er sorgte zuvor im Vorfeld des Rennens für Aufsehen, weil er einmal mehr betonte unter den aktuellen Bedingungen nicht weiter Teil der Formel 1 sein zu wollen. \"Es ist mental einfach nicht machbar für mich, so weiterzumachen. Wirklich nicht\", erklärte der Red-Bull-Pilot nach dem Qualifying.\n\n\"Mir fehlen die Worte\", sagte Russell bei Sky, \"es war eigentlich ein gutes Wochenende.\" Die intensiven Zweikämpfe habe er \"sehr genossen, das war hart, darum geht es doch hier.\" Beide Mercedes-Piloten bekämpften sich auf der Strecke, beide begingen dabei allerdings auch Fahrfehler, mehr als einmal kam es fast zum Unfall - dabei hatten ähnliche Szenen am Samstag im Sprint von Montreal noch ein ausführliches, klärendes Dreiergespräch mit Teamchef Toto Wolff zur Folge.\n\nDer Defekt an Russells Auto entschied letztlich das Duell, er kam für den Engländer zur Unzeit: Nach schwierigen Wochenenden hatte er sich in Kanada mit dem Sprintsieg und der Pole Position eigentlich wieder in Stellung gebracht.\n\nCharles Leclerc wurde hinter Ferrari-Teamkollege Hamilton Vierter, Nico Hülkenberg verpasste im Audi erneut die Punkte. Für McLaren war es indes ein völlig ruiniertes Rennen. Oscar Piastri wurde nur Elfter, Weltmeister Lando Norris sah nach einem Defekt die Zielflagge nicht. Für beide hatte das Unheil schon vor dem Start begonnen.\n\nDenn tagelang hatte in Montréal das Wetter am Rennsonntag eine große Rolle gespielt, Regen schien eigentlich unausweichlich - wie zuletzt in Miami nach ähnlichen Ansagen war dann aber alles halb so wild. Vormittags hatte es geregnet, die Strecke trocknete dann ab, und doch sorgte der Wetterbericht weiterhin für Verunsicherung.\n\nEin paar Tropfen gab es vor dem Start, und so entschied sich so manches Team für Intermediate-Reifen, darunter auch McLaren - ein grober Fehler, das sollte schon bald deutlich werden. Zwar zog Norris nach einem hervorragenden Start von Position drei an beiden Mercedes vorbei, musste aber wenig später die Reifenwahl korrigieren und kam für Slicks an die Box. Das Gleiche galt für Hülkenberg im Audi, der dadurch von Startplatz elf weit zurückfiel.",
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"title": "Schweiß läuft? Wie wir an sommerlichen Tagen frisch bleiben",
"body": "Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.\n\nMüffelnde Achselhöhlen und Shirts, die am Rücken kleben: Schwitzen finden viele lästig - obwohl es quasi die Klimaanlage des Körpers ist. Was dabei hilft, an heißen Tagen nicht zu zerfließen.\n\nFrankfurt/Berlin - Mit den steigenden Temperaturen kommt er zurück - der hektische Blick unter die Achseln. Ist noch alles trocken? Oder steigt einem bereits ein leichter Mief in die Nase?\n\nAbseits von Sauna und Fitnessworkout bricht wohl niemand gern in Schweiß aus - dabei ist der ziemlich nützlich für unseren Körper. Warum genau? Und was hält uns frisch? Ein Physiologe und eine Hautärztin geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.\n\nEtwa 37 Grad - so hoch ist die Temperatur im menschlichen Körper normalerweise. Um sie zu halten, produziert er dauerhaft Wärme. \"Solange es kühl ist, ist das kein Problem\", sagt Ralf Brandes von der Deutschen Physiologischen Gesellschaft. Steigt jedoch die Außentemperatur oder produziert der Körper zu viel Wärme, muss er sie loswerden, um nicht zu überhitzen. Das wäre gefährlich.\n\nZunächst geschieht das über Abstrahlung und Konvektion, also den Abtransport der Wärme über die Luft, die über unsere Haut zieht. Reicht das nicht aus, wird es feucht: \"Schwitzen ermöglicht uns die Wärmeabgabe über Verdunstung. Das ist sehr effektiv. Ein Milliliter Schweiß kann einen Liter Wasser um ein Grad abkühlen\", erklärt Ralf Brandes.\n\nDarin liegt übrigens auch die Erklärung dafür, dass schwüle Tage so belastend für den menschlichen Körper sind. \"Das Wasser, das der Körper durch Schwitzen abgibt, geht nicht so leicht in die Luft über, weil diese bereits mit Feuchtigkeit gesättigt ist\", so der Physiologe von der Goethe-Universität Frankfurt.\n\nWie viel man schwitzt, ist im Wesentlichen eine Frage der Konstitution, sagt Ralf Brandes. Menschen mit kleineren, runderen Körpern haben im Vergleich zur Masse eine kleinere Körperoberfläche und müssen deshalb stärker schwitzen, um mehr Wärme abzugeben. Auch genetische und hormonelle Aspekte spielen eine Rolle.\n\nÜbrigens: Schwitzen kann man gewissermaßen trainieren - etwa indem man regelmäßig Sport treibt oder in die Sauna geht. Allerdings reduziert man dabei nicht die Schweißmenge, sondern optimiert vielmehr die Wärmeabgabe. Man schwitzt also effizienter. \"Gleichzeitig wird aber auch die Temperaturtoleranz trainiert, sodass man Hitze als weniger belastend empfindet\", sagt Ralf Brandes.\n\nFrischer Schweiß müffelt nicht. Er besteht vor allem aus Wasser, Salzen, Harnstoff und Milchsäuren. \"Erst wenn Bestandteile wie Milchsäure durch Bakterien auf der Haut zersetzt werden, entsteht der typische Geruch\", sagt Silke Hofmann von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.\n\nEs sind also erst die Bakterien, die den Geruch erzeugen. Ihre Dichte und Zusammensetzung sei von Mensch zu Mensch unterschiedlich, so die Dermatologin.\n\nRollern, sprühen oder schmieren für mehr Frische: Die Auswahl an Deos und Antitranspirants in der Drogerie ist groß.\n\nWährend Deodorants die Bakteriendichte auf der Haut reduzieren und Gerüche mit Duftstoffen überdecken, hemmen Antitranspirants das Schwitzen selbst. \"Sie enthalten Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen verengen, sodass weniger Schweiß auf die Haut abgegeben wird\", sagt Silke Hofmann. Die beste Wirkung erziele man, indem man die Produkte abends auf die gereinigte, trockene Haut aufträgt. In der Nacht sind die Schweißdrüsen nämlich weniger aktiv, die Inhaltsstoffe können besser einziehen.\n\nWichtig dabei: Nur Produkte zu nutzen, die dem eigenen Hauttyp entsprechen - sonst kann es in den Achselhöhlen ordentlich brennen. \"Für Menschen mit sensibler Haut oder auch nach der Rasur empfehlen wir, keine Produkte mit Alkohol oder Aluminiumchlorid zu verwenden, weil das die Haut zusätzlich reizen kann\", sagt Silke Hofmann vom Helios Universitätsklinikum Wuppertal.\n\nWährend früher häufiger vor aluminiumhaltigen Produkten gewarnt wurde, sind Fachleute heute gelassener. \"Neue Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme des Aluminiums in den Körper so gering ist, dass es nicht als schädlich anzusehen ist. Lediglich bei einer beschädigten Hautbarriere sollte man vorsichtig sein\", sagt Silke Hofmann.\n\nWer schwitzt, greift oft instinktiv zum eiskalten Getränk. Aber nicht immer ist das die beste Wahl. \"Kalte Getränke aktivieren die Kälterezeptoren im Magen. Der Körper denkt, er unterkühlt gerade und stellt die Schweißproduktion ein\", sagt Ralf Brandes. Das hilft zwar kurzfristig, führt aber auch dazu, dass der Körper seine Maßnahmen zur Temperaturabgabe im Anschluss umso schneller und stärker ankurbeln muss. Wenn wir Pech haben, schwitzen wir dann sogar noch mehr.\n\nAnders als ein Kaltgetränk kann der Sprung in den Badesee den Körper tatsächlich abkühlen. \"Große Mengen an Wasser entziehen dem Körper viel mehr Wärme als die Luft. Im Wasser kühlen wir deshalb schneller aus\", sagt Ralf Brandes.\n\nWer nicht ins Wasser springen kann, der sollte an heißen Tagen darauf achten, die Luft zu Hause trocken zu halten. Nasse Handtücher im Wohnraum kühlen zwar den Raum, steigern aber gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit und machen die Hitze unangenehmer, sagt Ralf Brandes.\n\nAuch Material und Passform der Kleidung können den Unterschied machen: Statt engen Schnitten und Kunstfasern eignen sich luftige Stücke aus Naturstoffen wie Leinen, dünner Baumwolle, Seide und Merinowolle besser. Sie leiten den Schweiß von der Haut weg, sind angenehm zu tragen und wirken der Geruchsentwicklung entgegen, wie Silke Hofmann zusammenfasst.\n\nAuch Hausmittel wie Salbeitee können helfen, das Schwitzen zu reduzieren. Salbei verengt nämlich die Schweißdrüsen. \"Der Effekt ist aber nicht besonders stark\", sagt Silke Hofmann.\n\nWer dauerhaft unter starkem Schwitzen leidet, sollte das Gespräch mit einem Arzt suchen. \"Insbesondere dann, wenn das Schwitzen die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt oder wenn Familienangehörige ähnliche Probleme haben\", so Silke Hofmann.\n\nMit einfachen Tests lässt sich feststellen, wie stark die Schweißproduktion ist und ob eine sogenannte Hyperhidrose vorliegt. Behandlungsmöglichkeiten für diese Störung gibt es viele, sie reichen von Tabletten bis hin zu Botox-Anwendungen. © Deutsche Presse-Agentur",
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"title": "Antonelli baut Siegesserie in Kanada aus - Russell im Pech",
"body": "Was für ein Zweikampf: Wieder lieferten sich Kimi Antonelli und George Russell ein packendes Duell. Mit Top-Ausgang für den Italiener - vierter Sieg in Serie. Und Russell? Fällt aus, null Punkte.\n\nhat den packenden Grand Prix von Kanada gewonnen und dabei vom Ausfall seines Mercedes-Teamkollegen George Russell profitiert. Der 19-jährige Italiener feierte am Sonntag in Montreal den vierten Formel-1-Saisonsieg in Serie und baute seinen Vorsprung auf Russell in der Gesamtwertung auf 43 Punkte aus. Der Brite musste seinen Silberpfeil in Führung liegend mit Motorenproblemen abstellen. Lewis Hamilton wurde im Ferrari Zweiter vor Red-Bull-Pilot Max Verstappen.\n\nAntonelli war nach der Fortsetzung seiner Siegesserie überglücklich, auch wenn er Russell lieber auf der Strecke besiegt hätte. \"Das Duell mit George hat wirklich Spaß gemacht. Es ist echt schade, dass er so ausgeschieden ist. Aber ich nehme es, ich bin natürlich absolut happy\", sagte der Mercedes-Shootingstar. \"Es fühlt sich so großartig an. Ich bin so glücklich, ich liebe diese Strecke\", äußerte nach seinem besten Resultat für Ferrari zufrieden. Auch Verstappen freute sich über das beste Ergebnis der laufenden Saison. \"Es ist absolut positiv, das erste Podium zu holen\", sagte der Niederländer.\n\nFür Mercedes war es am fünften Grand-Prix-Wochenende der fünfte Erfolg. Dieser hatte aber einen bitteren Beigeschmack, weil Pole-Setter Russell seine Siegträume unverschuldet begraben musste. Der Vorjahressieger stieg sichtlich verärgert aus seinem Boliden aus und warf seine Handschuhe auf den Boden. Auch Weltmeister , der so wie Teamkollege Oscar Piastri nach einem Taktik-Missgeschick des McLaren-Teams viele Positionen verloren hatte, musste mit technischen Problemen aufgeben. Das erwartete Regenchaos blieb aus.\n\nNachdem am Samstag das emotionale Stallduell zwischen Sprint-Sieger Russell und Antonelli nach einer Beinahe-Kollision sowie wütenden Funksprüchen das bestimmende Thema war, stand der Sonntag im Zeichen des Wetters - und der Fußball-WM. FIFA-Präsident Gianni Infantino nutzte den Grand Prix beim Co-Gastgeber, um sich im Trikot des NHL-Teams Montreal Canadiens gemeinsam mit dem WM-Pokal und einigen Stars der Motorsport-Königsklasse ablichten zu lassen.\n\nAuf der Strecke wartete auf die Rennställe ein Reifenpoker, da es vor dem Start auf der Ile Notre-Dame zwar nieselte, die Strecke aber trotzdem nicht wirklich nass war. Das Mercedes-Duo in der ersten Reihe sowie die beiden Ferraris und Red Bulls entschieden sich für Trockenreifen, das McLaren-Duo in der zweiten Reihe riskierte es mit einem Intermediate-Reifensatz. Der mit Spannung erwartete Rennbeginn verschob sich um zwei Aufwärmrunden, da die fünf Lichter auf der Startampel im ersten Versuch nicht ausgingen und der liegengebliebene Racing Bull von Arvid Lindblad weggeschoben werden musste.\n\nNorris holte sich von Startplatz drei zwar die Führung, doch genauso wie Piastri musste der Sprint-Zweite seinen Reifensatz früh wechseln. Antonelli ging unterdessen an Russell vorbei, die Silberpfeile wurden von Hamilton und verfolgt. Am Ende der 6. von 68 Runden kam es fast erneut zum Mercedes-Drama: Russell ging an Antonelli vorbei, dieser verbremste sich und krachte beinahe ins Heck seines Stallrivalen. Kurz darauf bremste sich Verstappen an Hamilton vorbei auf den dritten Platz.\n\nBei niedrigen Temperaturen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve lieferten sich Russell und Antonelli für fast 30 Runden einen packenden Zweikampf auf Augenhöhe. Dann ging der Motor von Russell aus und Antonelli durfte mit Respektabstand auf Verstappen seine Führungsrunden drehen. Der von Startplatz sechs ins Rennen gegangene Vierfach-Champion erlebte ein Rennen nach Wunsch, sechs Runden vor der Zielflagge wurde der Niederländer vom siebenfachen Montreal-Sieger Hamilton aber noch überholt.(APA/bearbeitet von jst)",
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"body": "Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.\n\nOb Schwimmen mit Zugspitzblick, Sonnenbaden am Rhein oder Abtauchen auf der Spree: Diese Freibäder bieten stilvolle Abkühlung.\n\nBerlin/Kaiserslautern - Wenn die Sonne brennt und die Hitze drückt, sind sie der Sehnsuchtsort im Sommer. In den Tausenden Freibädern im Land wollen alle das Gleiche: Ins Wasser springen, auf der Liegewiese faulenzen, dann eine Portion Pommes rot-weiß oder ein Eis - wenn nicht sogar beides.\n\nManche Freibäder stechen aber noch einmal aus der großen Masse der Sehnsuchtsorte heraus. Einfach, weil man dort besonders schön schwimmt und sich bräunt. Umkleidetür auf für elf außergewöhnliche Freibäder:\n\nDie Kulisse hält, was der Name Panoramabad verspricht: Die Gipfel des Wettersteingebirges mit der Zugspitze türmen sich in der Ferne auf, während man sich auf der Liegewiese sonnt oder im Becken seine Bahnen zieht. Das Wasser in dem Bad in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen wird mittels Solarheizung auf angenehme Temperaturen gebracht, eine Rutsche gibt es auch.\n\nZugegeben: Das Badeschiff ist nichts für alle, die lange Bahnen ziehen, ins Wasser springen oder rutschen wollen. Doch dafür gibt es unzählige normale Freibäder (und Seen) in und um die Hauptstadt. Wer aufs Badeschiff geht, tut das wegen der Kulisse: Schiffe fahren vorbei, in der Ferne sieht man den Fernsehturm und man schwimmt auf dem Fluss. Denn Baden in der Spree ist in Berlin verboten.\n\nKiesfilter und Pflanzen reinigen das Wasser im Zschonergrundbad, das von Schilf und Wald umgeben am Stadtrand von Dresden liegt. Natürlichkeit und Inklusion stehen im Fokus des denkmalgeschützten Bades. Ein Kräutergarten und ein Naturspielbereich mit Murmelbahn gehören auch zur Anlage. Lustiges Detail: Für Wasserhüpfer gibt es einen Bereich namens Sprunggrube, dort ist das Becken bis zu 3,60 Meter tief.\n\nGanz unbescheiden nennt die Stadt Bückeburg das Bergbad \"das schönste Freibad im Norden Deutschlands\". Bei allem Lokalstolz liefern der Ausblick ins Weserbergland und der in interessanter Geometrie ins 50-Meter-Becken schräg hereinragende Sprungbereich mit dem geschwungenen 10-Meter-Turm auch gute objektive Argumente für diese These.\n\nJugendstilmauern umgeben das Freibad, das am Fuße einer Felswand erbaut wurde. Zur besonderen Kulisse trägt auch das grünliche Wasser bei - es ist ein Naturbadeteich, das Wasser wird ohne Chemie gereinigt. Den Job übernehmen Pflanzen. Das Bad liegt bei Pottenstein zwischen Nürnberg und Bayreuth.\n\nDie Lage am Rhein. Der Blick aufs Siebengebirge. Das Panoramabad Bonn-Rüngsdorf lockt mit landschaftlichen Reizen - hat aber auch selbst Highlights: Der Zehnmeterturm mit seiner Ellipsenform ist nachts beleuchtet, ein Gehweg spannt sich über einen Teil des Kinderbeckens hin zu einer Plattform, von der man einen guten Blick auf die Springer vom Turm hat oder zur Wasserrutsche abbiegen kann. Gleich hinter der Liegewiese am 50-Meter-Becken strömt Deutschlands mächtigster Fluss entlang.\n\nZwei Sprungbretter, ein Schwimmteich ohne Chlor, Holzstege und dahinter: das Rheintal und die Hügel des Taunus. Ja, auch im Naturerlebnisbad Bingen ist der große Fluss der heimliche Star. Zum Verweilen gibt es ein Sommercafé mit großer Sonnenterrasse.\n\n1895 erbaut ist das Bad am Kaiser-Friedrich-Ufer (daher \"Kaifu\") das Älteste in Hamburg. Die Schwimmhalle im hanseatischen Backsteinstil ist ein Rückzugsort bei Schietwetter, draußen gibt es ein 50-Meter-Becken und einen Sprungturm. Wer auch im Sommer gern schwitzt, kann die Sauna besuchen. Oder lässt sich im 32 Grad warmen Salzwasser der Solar-Therme treiben und bestaunt dabei das sakral anmutende Deckengewölbe.\n\nDie alte Doppelkappelle auf einer Klippe ist weithin sichtbar. Ihr zu Füßen liegt das Felsenbad Landsberg. Porphyrgestein und viele Bäume rahmen die beiden vieleckigen Schwimmbecken ein. Es gibt eine 50-Meter-Bahn, Sprungturm und Kinderbereich. Und im Wasser spiegelt sich die Kapelle - diese Szenerie ist das Alleinstellungsmerkmal des Bades in der Stadt unweit von Halle an der Saale.\n\n50-Meter-Becken, drei große Rutschen, Sprungturm, Kinderbecken, Massageliegen, FKK-Bereich: Das Mineralfreibad Oberes Bottwartal in Oberstenfeld dürfte so ziemlich alle Bedürfnisse abdecken, die sommerliche Freibadgäste haben können. Dazu kommt als Bonus noch die idyllische Lage in den Hügeln der Weinanbauregion südöstlich von Heilbronn.\n\nIn diesem Badeweiher haben alle Platz: 7.200 Quadratmeter Wasserfläche bietet das Freibad Waschmühle im Eselsbachtal im Norden von Kaiserslautern. Ursprünglich war dort eine Wäscherei, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Bad daraus - die \"Wesch\", wie Einheimische sagen. Hingucker sind drei kleine Terrassen, die wie dicke Finger in das riesige Becken hineinragen, und die Jugendstil-Umkleiden am Rand. © Deutsche Presse-Agentur",
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"body": "Das Kardinal-König-Haus in Lainz steckt in finanziellen Nöten. Das kirchliche Bildungshaus muss saniert werden. 8,4 Millionen Euro sind an Kosten veranschlagt. Obwohl sich viele daran beteiligen, ist ein siebenstelliger Betrag immer noch offen.\n\nVor 30 Jahren ist das Kardinal-König-Haus das letzte Mal renoviert worden. Nicht nur der Eingangsbereich samt Rezeption ist in die Jahre gekommen. Die große Herausforderung ist der Brandschutz. Im Exerzitienhaus, wo Menschen Stille mit spiritueller Begleitung erleben können, muss dafür aufwändig renoviert werden. Alle abgehängten Decken müssen abgenommen und die alten Decken ertüchtigt werden, um eine Brandbeständigkeit von 90 Minuten zu erreichen, so Helmut Schumacher, der Direktor des Kardinal-König-Hauses.\n\nDie gesamten Kosten sind auf 8,4 Millionen Euro veranschlagt. Einen Teil davon trägt der Jesuitenorden selbst. Die Erzdiözese Wien und die Caritas unterstützen die Finanzierung, ebenso wie viele Ordensgemeinschaften und die Ordenskonferenz. Auch private Spenden sind eingegangen. Allerdings reicht das alles noch nicht, ein siebenstelliger Betrag ist laut Schumacher noch offen.\n\nUm das Haus künftig wirtschaftlich zu führen, soll das Haus in den Sommermonaten als Hotelbetrieb geführt werden. Die schlichte Einrichtung der Zimmer soll deshalb etwas moderner werden. Fernseher wird es keinen geben. Man setze bewusst auf Kontemplation und auf den Blick in den Park. Für die Konzession als Hotelbetrieb gelten strenge Vorgaben. So muss etwa eine zusätzliche Fluchtstiege errichtet werden, damit Gäste im Notfall einen Weg ins Freie haben.\n\nWährend des Jahres bietet das Kardinal-König-Haus Bildung für Erwachsene an, etwa die \"Akademie für Sozialmanagement\". Darüber hinaus gibt es Seminare für eine immer älter werdende Gesellschaft und ihre damit verbundenen Herausforderungen. So werden ehrenamtliche Helfer im Bereich Palliativ, Hospiz und Demenz ausgebildet, die dann Menschen in entsprechenden Einrichtungen begleiten können.",
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"body": "Vom Arbeitsheft bis zum Laptop: Laut einer Erhebung der Linzer Johannes-Kepler-Universität (JKU) stützen 99 Prozent der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer den Schulbetrieb mit ihrem privaten Geld.\n\nPrivate Ausgaben für den Unterricht sind im österreichischen Schulwesen weitverbreitet und für viele Lehrpersonen Teil des Berufsalltags: Eine aktuelle Studie des Österreichischen Bundesverlags (ÖBV) und der Johannes-Kepler-Universität beleuchtet, in welcher Höhe Lehrpersonen private Mittel einsetzen und wofür sie diese aufwenden. Befragt wurden dabei über 2100 Lehrende aus unterschiedlichen Schultypen.\n\nIm Schnitt investieren Lehrerinnen und Lehrer rund 550 Euro pro Jahr aus privaten Mitteln, um \"ihre Aufgaben als Lehrkräfte wahrnehmen zu können\". Hochgerechnet sind das bei etwa 128.000 Lehrkräften jährlich bis zu 70 Millionen Euro. Laut Erhebung variiert das individuelle Ausmaß dieser Ausgaben stark: Knapp 40 Prozent der Lehrkräfte würden jährlich bis zu 200 Euro für berufliche Dinge ausgeben, weitere 35 Prozent zwischen 201 und 600 Euro, und ein Viertel des Lehrpersonals investiert mehr als 600 Euro. Es gehe dabei um Ausgaben, die im System nicht vorgesehen sind oder die nicht abgerechnet werden können, weil es sich um eine Vielzahl von Kleinstbeträgen handelt.\n\n\"Am häufigsten investieren Lehrpersonen in Lernmaterialien wie Arbeitshefte und Kopiervorlagen. Insgesamt 77 Prozent der Befragten geben an, hier eigene monetäre Mittel einzusetzen\", heißt es vonseiten der JKU. Zwei Drittel finanzieren zudem digitale Endgeräte selbst. Weitere 44 Prozent investieren in Materialien zur Schularbeitsvorbereitung und zur Lernstandserhebung.\n\nAuch Schulbücher sowie berufliche Weiterbildungen (je 35 Prozent) werden teilweise privat bezahlt. Des Weiteren wurden häufig Bereiche wie Büromaterial, Klassenzimmergestaltung und Dinge wie Adventkalender oder kleine Weihnachtsgeschenke genannt. Einige Lehrkräfte würden außerdem Material oder eine Jause für sozioökonomisch benachteiligte Schülerinnen und Schüler finanzieren.\n\nChristoph Helm, Leiter der Abteilung für Bildungsforschung an der Linz School of Education (JKU), dazu: \"Die Daten zeigen klar, dass es sich nicht um vereinzelte Fälle handelt. Viele Lehrpersonen investieren wiederkehrend und über das gesamte Schuljahr hinweg in zentrale Bereiche ihres Unterrichts.\"\n\nDie Ergebnisse würden laut Urheber darauf verweisen, dass im österreichischen Bildungssystem eine grundlegende Frage gestellt werden muss: Wie ist das heimische Bildungssystem finanziell ausgestattet? Denn: Bildung ist ein staatlicher Auftrag. \"Natürlich sind nicht alle der von den Lehrkräften genannten Ausgaben zwingend für den Unterricht notwendig. Wenn jedoch grundlegende Arbeitsmittel, digitale Infrastruktur oder Lehr- und Lernmaterialien privat finanziert werden müssen, verlagert sich die finanzielle Verantwortung schleichend auf die Schultern der Lehrkräfte\", heißt es vonseiten der JKU und des ÖBV.\n\nEin zusätzlicher (Kritik-)Punkt würde dadurch aufploppen: die Gefahr, dass Unterschiede zwischen Klassen und Standorten verstärkt werden. Chancengerechtigkeit dürfe jedoch nicht davon abhängen, ob und wie viel Lehrkräfte privat investieren können oder möchten. \"Wir dürfen nicht voraussetzen, dass Lehrkräfte grundlegende Arbeitsmittel aus eigener Tasche finanzieren\", betont Philipp Nussböck, Geschäftsführer des ÖBV. Und weiter: \"Wenn private Beiträge zur stillen Voraussetzung für guten Unterricht werden, braucht es eine ehrliche Diskussion über die Ausstattung unserer Schulen. Qualität von Bildung darf nicht vom privaten Geldbörsel der Lehrperson abhängen.\"",
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"body": "Versorgungssicherheit. Warum Europas Resilienz bei chemischen Grundstoffen beginnt.\n\nEuropa diskutiert intensiv über Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und strategische Unabhängigkeit. Immer deutlicher zeigt sich dabei: Ohne eine wettbewerbsfähige Chemieindustrie lassen sich diese Ziele kaum erreichen. Denn fast jede industrielle Lieferkette beginnt bei chemischen Innovationen.\n\nRund 96 Prozent aller in der EU hergestellten Waren benötigen chemische Vorleistungen. Sie stecken in Arzneimitteln, Batterien, Halbleitern, Dämmstoffen, Verpackungen, Wasseraufbereitung oder Verteidigungstechnologien. Ohne Chemie funktionieren weder Energiewende noch Digitalisierung noch moderne Gesundheitsversorgung.\n\nGerade deshalb wird die chemische Industrie zunehmend zum geopolitischen Faktor. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verletzlich globale Lieferketten sind. Der Ukraine-Krieg hat Europas Energieabhängigkeit offengelegt. Die Spannungen im Nahen Osten und der Iran-Konflikt treiben erneut Energie- und Rohstoffpreise nach oben. Gleichzeitig setzen die USA verstärkt auf wirtschaftlichen Protektionismus und milliardenschwere Industrieprogramme, um Produktion und strategische Technologien ins eigene Land zu holen. China wiederum dominiert große Teile zentraler chemischer Wertschöpfungsketten - von kritischen Rohstoffen bis hin zu energieintensiven Grundchemikalien.\n\nEuropas industrielle Wettbewerbsfähigkeit gerät dadurch von mehreren Seiten unter Druck. Das zeigt sich bei der zunehmenden Verlagerung chemischer Produktion aus Europa. \"Industrie verschwindet nicht mit einem großen Knall, sondern schrittweise\", warnt Ulrich Wieltsch, Obmann des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO). \"Zuerst bleiben Investitionen aus, dann wandert eine Produktionslinie ab, darauf folgt der Know-how-Verlust und irgendwann wacht Europa auf und merkt, dass es bei essenziellen Produkten vollkommen abhängig von anderen Regionen geworden ist.\"\n\nDiese Entwicklung ist längst Realität. Laut europäischem Chemieverband Cefic stehen bereits rund neun Prozent der Chemieproduktionen in Europa vor dem Aus, während Investitionen seit 2022 massiv zurückgegangen sind. Auch Österreich spürt diese Entwicklung deutlich: Produktionen sinken, Investitionen werden reduziert und der internationale Wettbewerbsdruck nimmt weiter zu.\n\nDabei geht es nicht um irgendeine Branche. Die chemische Industrie ist die Industrie hinter der gesamten Industrie. Wenn vorgelagerte Produktionsstufen verschwinden, geraten ganze industrielle Netzwerke unter Druck. Abhängigkeiten von Drittstaaten wachsen und Europa verliert zunehmend die Fähigkeit, Krisen eigenständig zu bewältigen.\n\nIm Pharmabereich zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich. Bereits heute stammen große Teile der weltweiten Wirkstoffproduktion aus China und Indien. Kommt es zu geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten oder Lieferunterbrechungen, betrifft das unmittelbar die europäische Versorgungssicherheit. Versorgungssicherheit braucht mehr als Bevorratung. Entscheidend ist, ob Europa kritische Medikamente noch selbst produzieren kann.\n\nDie EU-Kommission hat diese Problematik mittlerweile erkannt. Mit der Critical Chemicals Alliance, dem angekündigten European Chemicals Industry Action Plan sowie der jüngsten Einigung zum Critical Medicines Act setzt die EU erste Schritte, um strategisch wichtige Produktionsbereiche und Lieferketten in Europa wieder gezielt zu stärken. Ziel ist es, Abhängigkeiten zu reduzieren, Energie- und Rohstoffkosten zu senken sowie regulatorische Belastungen zu überprüfen. Das ist ein notwendiger Schritt. Denn Europa wird seine wirtschaftliche Stärke nicht erhalten können, wenn zentrale industrielle Grundlagen weiter verloren gehen. Die entscheidende Frage ist daher nicht mehr, ob Europa eine neue Ausrichtung braucht. Die Frage lautet vielmehr, wie lange Europa noch Zeit dafür hat. Denn industrielle Strukturen entstehen über Jahrzehnte und lassen sich nicht kurzfristig zurückholen. Verschwinden diese, so lässt sich das kaum noch korrigieren. Gerade in geopolitisch instabilen Zeiten wird das zunehmend zum Risiko für Europa.\n\nWieltsch sieht jetzt vor allem die Politik gefordert: \"Europa braucht mehr als Strategiepapiere und politische Überschriften. Entscheidend sind wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Genehmigungsverfahren, weniger bürokratische Belastungen, Investitionssicherheit und eine Industriepolitik, die Produktion wieder als strategische Stärke versteht.\"\n\nWeitere Informationen finden Sie hier",
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Die meisten Friedensmissionen - je 18 - waren in Subsahara-Afrika und Europa im Einsatz, in Nahost und Nordafrika waren es 14, auf dem amerikanischen Kontinent fünf und in Asien und Ozeanien drei.\n\nDass die internationalen Friedensmissionen aber enorm unter Druck stehen, bezeugt der drastische Einbruch bei der Anzahl der Einsatzkräfte. Im Jahr 2025 waren knapp 79.000 Einsatzkräfte in Friedensmissionen aktiv - das ist ein Rückgang von 50 Prozent gegenüber 2016 und die niedrigste Anzahl seit mindestens 25 Jahren.\n\nDer Globale Süden stellte dabei die meisten Einsatzkräfte - mit Uganda als Spitzenreiter (4.657 Einsatzkräfte), gefolgt von Nepal (4.299 Einsatzkräfte) und Bangladesch (4.275 Einsatzkräfte). Über zwei Drittel der Einsatzkräfte waren in Subsahara-Afrika stationiert gewesen, gleichzeitig verzeichnete die Region auch die größten Personalrückgänge der Einsatzkräfte.\n\nLaut Bericht war die UNO 2025 weiterhin jene Organisation, die die meisten internationalen Friedenssicherungsmissionen durchführte (insgesamt 18) und ein Drittel aller Einsatzkräfte stellte. Doch auch bei der UNO wird ein Rückgang der Friedensmissionen und entsendeten Einsatzkräfte festgestellt. Regionale Organisationen führen zwar insgesamt mehr Friedensmissionen als die UNO durch, sind aber nicht in der Lage, die Lücke zu schließen, die die UNO hinterlässt.\n\nDiese Lücke sei direkt auf die Finanzierungskrise innerhalb der UNO zurückzuführen, so der Bericht. 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